Übersichtskarte

Little Woodstock

Sonntag, 14.01.2018

Seit gestern bin ich nun am wunderschönen Vulkansee Lago de Atitlan, genauer gesagt bin ich im Aussteiger-Hippie Dorf San Marcos gelandet. Je nach Gesinnung, geistigem oder mentalem Zustand kann man hier Yoga und Pilates machen, Mushroom-Seminare oder sonstige Selbstfindungskurse besuchen oder sich eine ayurvedische Massage gönnen. Natürlich gibts hier auch vegane und vegetarische Restaurants an jeder Ecke, selbstgemachter Schmuck wird verkauft und offensichtlich sind hier gebatikte Shirts und Patchworkhosen voll im Trend. Zwischen den ganzen Hippies sind dann die Einheimischen in ihren traditionellen Trachten. Krasser, aber dennoch interessanter Kontrast und mehr als lustig anzuschauen.

Der See selber ist unglaublich schön und im Blick hat man immer die Vulkane, die den See umgeben.

Heute morgen haben wir uns um 6.00 Uhr aus dem Bett gequält, um den Sonnenaufgang zu sehen. Und das hat sich mal mehr als gelohnt, denn man konnte einen Ausbruch vom Fuego sehen, mittags haben wir dann die Sonne genossen (der See selber ist mir zu kalt).

 

Morgen gehts wieder zurück in die reale Welt nach Antigua und ich hoffe so sehr, dass ich bis Dienstag fit bin, weil ich da unglaublich gerne den Vulkan Acatenango bestiegen würde. Das ist der "Nachbarvulkan" vom Fuego und man kann dessen Ausbrüche von dort natürlich aus nächster Nähe beobachten. Das will und sollte ich mir wirklich nicht entgehen lassen. Darum gibts für mich heute satt Bier Inwertee 😑

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Antigua...

Freitag, 12.01.2018

Aussicht auf Antigua und den Vulkan de Agua

Die Vulkane Fuego und Acatenango. Der Fuego bricht gerade aus

Typische Markthalle in Antigua. Man bekommt allen Schnickschnack, den man braucht...oder eben auch nicht. Es macht aber trotzdem Spaß, durch die Läden zu zockeln. Die Farben der Stoffe sind kunterbunt und wunderschön.

Neues Land, neues Glück

Donnerstag, 11.01.2018

Seit gestern Abend bin ich nun in Antigua in Guatemala. Erster Unterschied zu meinen bisherigen Stopps: die Temperatur. Hier ist es im Vergleich ganz schön frisch, abends ist definitiv lange Hose und Pulli angesagt.

Da ich immernoch bisschen krank bin, gings dann auch relativ schnell in die Falle für mich.

Heute morgen beim Frühstück hab ich Milu aus den Niederlanden und Sabrina aus Würzburg kennen gelernt und zusammen mit Santiago aus Mexiko haben wir uns dann die Stadt angeschaut.

Ich muss sagen, Antigua ist wirklich unglaublich schön. Antigua war früher Guatemalas Hauptstadt, da sie aber durch mehrere Erdbeben immer wieder zerstört wurde, wurde der Landeshauptsitz schließlich ins heutige Guatemala City verlegt. Trotzdem sind noch zahlreiche Kolonialbauten erhalten, die Straßen bestehen aus Kopfsteinpflaster (sehr angenehm, endlich mal kein hektisches Gehupe und wildes Autogefahre) und von fast jedem Punkt der Stadt aus kann man den Vulkan Agua sehen.

Den Tag verbrachten wir damit, von Café zu Café zu ziehen (davon gibts echt jede Menge), durch die zahlreichen Läden zu bummeln und über die Märkte zu schlendern.

Außerdem haben wir ein Schokoladenmuseum besucht und den wahrscheinlich besten Käsekuchen der Welt gegessen.

Schokomjseum

Da ich immernoch erkältet bin, bleib ich morgen nochmal hier und fahre dann am Samstag zum Lago de Atitlan. Das ist aber völlig in Ordnung, denn Antigua ist wirklich sehr entspannt und irgendwie komplett anders als die anderen Städte in Zentralamerika, die ich bisher gesehen habe.

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...wenn man nach Guatemala fahren will und dann plötzlich am Strand in El Salvador landet..

Dienstag, 09.01.2018

Abfahrt vom Bigfoot Hostel in Leon war so um 1.30 Uhr Nica-Time. Das kann also alles heißen. Abgesehen von drei Hollies, einem Argentinier, einer Australierin und einer Amerikanerin war da noch ein betrunkener Norweger, ein betrunkener Kanadier, der Busfahrer aus Nicaragua und ich an Bord. Brad aus Kanada war noch im Club beim Feiern. Sein Platz war also leer und ich hatte die komplette Rückbank für mich alleine. Vorerst. Denn wir holten in einem anderen Hostel noch einen US Amerikaner ab und erhieten dann die frohe Botschaft, dass Brad den Weg aus dem Club und zur Bushaltestelle geschafft hat. Also durfte ich mir meine Bank mit Brad Teilen. Aber, wir haben uns da mehr als gut arrangiert und konnten sogar beide recht bequem liegen. Von nun an waren wir Backseat-Partner. 

 Und los ging die Fahrt. nach 1 1/2 Stunden war dann der erste Stopp angesagt: Ausreise aus Nicaragua. An sich ohne Probleme und relativ fix (klar. Keine Sau will nachts um 4.00 über die Grenze), ABER: betrunkener Kanadier Nummer 1 konnte seinen Pass nicht finden. Also musste unser Fahrer auf das Dach des Busses klettern, wo das Gepäck gelagert war, um irgendwo dort den kanadischen Rucksack samt kanadischem Pass zu finden. Soweit, so gut. Wir also alle raus aus dem Bus, um auszureisen, 15 Minuen später wieder rein in den Bus.  Nach 200 Metern wieder raus aus dem Bus, schließlich mussten wir ja in Honduras einreisen.

Dann durften wir 150 Kilometer schlafen, unterbrochen von 2 Militärkontrollen, bis wir wieder aus dem Bus purzelten, um aus Honduras auszureisen um dann 200 Meter weiter wieder in El Salvador einzureisen 😒 

Von da an zog sich die Fahrt leider echt, schlafen ging nicht und blöder Weise hab ich auch noch Halsschmerzen bekommen. Nach knapp 11 Stunden hatten wir dann unser erstes Ziel erreicht: El Tunco in El Salvador. Da ich aber ja noch nach Antigua wollte, hätte ich eigentlich nochmal gut 6 Stunden Fahrt und Ausreise aus El Salvador und Einreise in Guatemala vor mir gehabt. Das hab ich kurzerhand abgesagt und mir eine Nacht Pause in El Salvador gegönnt. 

El Tunco ist ein kleiner touristischer Ort am Pazifik, also hab ich erst etwas am Strand und später dann am Pool geschlafen. Wir sind auch fast alle im gleichen Hostel gelandet, sodass wir heute Abend zusammen Puposa essen waren. Das ist ein typisches Gericht in El Salvador: gefüllte Maisfladen und Krautsalat.

 Morgen genieß ich dann noch etwas den Strand bzw Pool, um 13.30 Nicazeit gehts dann im zweiten Anlauf nach Guatemala.

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Leon

Montag, 08.01.2018

Wieder mal ein Chickenbus brachte mich von Granada aus über die Hauptstadt Managua nach Leon. Dort lud ich meinen Rucksack im Hostel ab, schaute mir ganz kurz die Basilika an

und fuhr dann mit einer feierwütigen Meute Kanadiern an den nahe gelegenen Strand. Da ich nachts um 2.00 ein Shuttle über El Salvador nach Antigua in Guatemala gebucht hatte, konnte ich mir natürlich kein Zimmer buchen und musste irgendwie die Zeit bis zur Abfahrt totschlagen. An den Strand zu fahren war da definitiv keine schlechte Entscheidung:

Die restliche Zeit verbrachte ich dann auf dem Streetfoodmarket in Leon und mit Lesen. Von meiner Fahrt erzähle ich euch im nächsten Blog.

Bye Bye also aus Nicaragua 🇳🇮

Ich muss sagen, mir hat es hier mehr als gut gefallen. Für mich bisher das schönste Land und definitiv nochmal eine Reise wert, da ich ganz gerne auch noch den Norden und die Corn Islands sehen würde. Also, mal schauen, wann ich wieder hier lande.

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Granada, meine Perle.

Sonntag, 07.01.2018

Heute habe ich mir endlich Granada angeschaut und mal ehrlich: ich hab mich total verliebt. Die Stadt ist quirlig auf der einen Seite, geht man aber ein paar Straßen weg vom Zentrum, wirds total ruhig. Zwischen bunten kleinen Häusern, die einen besser in Schuss, die anderen schlechter, stehen wunderschöne alte Kirchen und neben hupenden Autos und Motorrädern fahren Pferdekutschen. Manchmal hat man das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben, bis man um die Ecke biegt und mitten im Mercado steht. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt und wenn es nicht so affenheiß wäre, würde ich dort wahrscheinlich meinen kompletten Mittag verbringen. 

Granada Cathedral Iglesia de Xalteva    

Liebend gerne würde ich hier noch ein paar Tage verbringen, aber im Norden warten noch einige schöne Ecken, die entdeckt werden wollen. Also mache ich mich morgen auf nach Leon, von wo aus ich dann über Honduras und El Salvador nach Antigua in Guatemala reise. Zwar hab ich inzwischen auch Gutes über El Salvador gehört, aber zeitmäßig muss ichs nun leider doch auslassen. Honduras ist im Moment ein heißes Pflaster. Seit den Wahlen im November sind dort immer wieder Unruhen, sodass zeitweise sogar eine Ausgangssperre verhängt wurde. Lass ich also lieber 😉

Ich geh mal davon aus, dass auf der Fahrt alles gut gehen wird. Das heißt, das nächste mal melde ich mich dann schon aus Guatemala.

Gleichzeitig bedeutet das, dass ich bereits die Hälfte von Zentralamerika gesehen habe und die erste Deadline (am 9. Februar gehst nach Kuba) leider unaufhaltsam näher rückt. Immerhin hab ich heute die Nachricht bekommen, dass Abi vermutlich mit nach Kuba kommt.

Bis in Guatemala dann

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Feuer, Wasser, Sturm

Samstag, 06.01.2018

Inzwischen bin ich in Granada gelandet, denn...die Zeit verfliegt so unglaublich schnell und langsam aber sicher muss ich mich auf die Socken Richtung Norden machen. Aber, ein Stopp in Granada, einem Städtchen im spanischen Kolonialstil ist da auf jeden Fall ein Muss. Dazu dann mehr im nächsten Blogeintrag.

Da ich seit Wochen bei Petrus offensichtlich einen Stein im Brett habe, hab ich mich gleich an Tag 1 in Granada auf den Weg zur Laguna Apoyo gemacht, um den Tag am Wasser zu genießen. Dort hab ich dann auch Anna und Nic aus Montreal wieder getroffen, die ich bereits in Maderas kennen gelernt habe. Mehr als entspannt war unser Tag dort und die Aussicht auf die Berge und den Vulkan Mombacho waren der Wahnsinn.

Damit nicht genug:

Vom Element Wasser wechselte ich zu Feuer und schaute mir abends dann den spektakulären Krater des Vulcano Masaya an. Man kann direkt in den Krater gucken und sieht die Lava blubbern und den Rauch aufsteigen. Leider ist meine Kamera so schlecht, darum kann man das auf den Bildern nicht wirklich sehen. Aber in real war es wirklich ziemlich beeindruckend, in die Erde zu gucken.

Abends hab ich dann noch mit Anna, Nic und anderen Weltenbummlern Granada unsicher gemacht, wie das halt immer so ist...

🐼🍻🎉

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand, als mit dem Bus zur Arbeit..

Donnerstag, 04.01.2018

..also hab ich mir heute morgen ein Radl geschnappt und bin, Hügel rauf-Hügel runter-Hügel rauf-usw...zum Ojo de Agua gefahren. Rechts von mir den See und den Blick immer auf den gewaltigen Vulcano Conceptión gerichtet. Gib schlimmere Radwege. 😊

Das Ojo de Agua ist ein Schwimmbecken mit Wasser aus einer unterirdischen Quelle, das glasklar ist. Eigentlich könnte es dort echt schön sein, wenn nicht so viele Menschen dort gewesen wären und die ganze Anlage auf den Verkaf von Schnickschnack (Getränke, Kleider, usw.) ausgelegt wäre. Also hab ich nach 2 Stunden die Flucht ergriffen, aber nicht ohne vorher die Schaukel ins Becken zu testen.

Auf dem Rückweg hab ich dann noch Halt am Strand gemacht und den Ausblick auf den See genossen.

Zum Abendessen gabs eine super leckere Lasagne. Darüber freu ich mich gerade tierisch, ich kann nämlich so absolut kein Reis mit Bohnen mehr sehen 😤😤

Den Abend lasse ich nun mit Zimmergenosse Erik bei einem Nica Libre ausklingen. Morgen gehts wieder ans Festland nach Granada.

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...und weiter gehts...

Mittwoch, 03.01.2018

....da der letzte Abend mit Abi, Steve und meinen Kollegen doch länger als geplant ging, war es leider nicht möglich, das erste Shuttle um 7.00 Uhr nach San Juan zu nehmen. Also haben wir den Tag entspannt mit Yoga begonnen, gemütlich gefrühstückt und SCHWUPPS...hatte ich nur noch 40 Minuten, um meinen Rucksack zu packen, zu duschen, mich von allen zu verabschieden und ins 10.30-Shuttle zu klettern. 

Also Shuttle nach San Juan del Sur, von da Bus nach Rivas, von da Fähre nach Moyogalpa, von da Bus nach Balgüe, von da aus ein 1,5 KM Walk zum Hostel...lange Rede, kurzer Sinn: ich bin jetzt auf Ometepe, einer Vulkinsel im Nicaraguasee. Die besteht aus zwei Vulkanen, dem Concepción und dem kleineren Maderas. Da es bei meiner Ankunft schon zappenduster war, kann ich zu meinem aktuellen Standort leider noch nicht so viel sagen. Die Fahrt hier her war allerdings schon mehr als beeindruckend:

Volcano Conceptión  

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Perfect Day

Dienstag, 02.01.2018

Oder auch: Day Off, 2.0 - Ausflug zum Playa Hermosa

Playa Hermosa Ich werd euch vermissen, Guys  

Auch wenn es echt schwer fällt, aber ich packs morgen und fahr zur Isla de Ometepe. Nach mehr als drei Wochen mit Abi und Steve fällt uns der Abschied alles andere als leicht. Umso schöner war es, einen so unglaublich tollen Tag am Strand verbracht zu haben.

Und wer weiß, wo sich unsere Wege wieder kreuzen...

🐼🇳🇮❤

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